Je nach gewünschtem Studienfach empfiehlt es sich von Anfang an, eine geeignete Universität oder Fachhochschule auszuwählen bzw. die entsprechende Fachrichtung am Studienkolleg, zum Beispiel:
- T-Kurs für technische Fächer und Naturwissenschaften
- W-Kurs für Betriebswirtschaft und Politik
- M-Kurs für Humanmedizin.
Falls Dir ein Universitätsstudium in Deiner Lage für zu hoch gegriffen erscheint, gibt es auch die Alternative eines Studiums an der Fachhochschule, dafür gibt es spezielle Studienkollegs. Es empfiehlt sich, sich auch über die verschiedenen Bundesländer und deren Handhabung der Ausländergesetze zu informieren . Diese Informationen kann man beim AStA-Ausländerausschuß und beim Akademischen Auslandsamt bekommen. Zum Beispiel herrscht in Bayern eine strenge und rigide Handhabung vor, was den Nachweis des monatlichen Unterhaltes und regelmäßiger Leistungsnachweise bei der Visumsverlängerung betrifft. Die einzelnen Städte sind auch unterschiedlich teuer – vor allem in bezug auf die Miete (besonders teuer sind z.B. Berlin, München, Hamburg…). Auch haben die Universitäten und Fachhochschulen verschiedene Schwierigkeitsgrade. (Die RWTH Aachen z.B. ist bekannt für ihre hohen Ansprüche.) Auch die Arbeits- und Jobmöglichkeiten während des Studiums und der Semesterferien sind ein wichtiges Auswahlkriterium. Diese genannten Kriterien können auch während des Aufenthaltes noch Anlaß für einen Umzug sein.
geschrieben von Abdeljalil Cherkaoui

